„Kälte ist eine rücksichtslose Lehrmeisterin. Sie verzeiht keine Fehler.“ – Mors Kochanski
Unsere Bushcraft und Survival Kurse in Mecklenburg-Vorpommern (Rostock), einer Region mit kalten, feuchten Wintern, konzentrieren sich stark auf das Thema Unterkühlung.
Hier haben wir unser Wissen gebündelt und nützliche Präventionsmaßnahmen zusammengestellt.
Viel Spaß beim Lesen!
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Inhaltsverzeichnis
1️⃣ Einleitung: Die unterschätzte Gefahr der Kälte
2️⃣ Hypothermie verstehen: Der schleichende Tod
3️⃣ Drei fatale Fehler, die du im Winter vermeiden musst
4️⃣ Drei Outdoor-Tricks, um deine Körpertemperatur zu halten
5️⃣ Erste Hilfe bei Hypothermie: Was tun, wenn es passiert?
6️⃣ Fazit: Vorbereitung ist alles!
📌 Bonus-Tipp: Checkliste für deine nächste Wintertour!
1️⃣ Einleitung: Die unterschätzte Gefahr der Kälte

Es passiert schleichend. Erst nur ein leichtes Zittern, ein wenig Steifheit in den Fingern. Dann werden die Gedanken träge, die Schritte unsicher. Irgendwann merkst du nicht einmal mehr, dass du frierst. Dein Körper gibt langsam auf – ohne dass du es wirklich realisierst. Hypothermie ist der stille Killer des Winters, und wenn du draußen unterwegs bist, gibt es eine goldene Regel: Lerne, sie zu erkennen, bevor es zu spät ist.
Wenn du im Winter-Bushcraft unterwegs bist, egal ob in den dichten Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns oder auf offenem Gelände, musst du wissen, wie du warm bleibst.
Doch Achtung: Die meisten Fehler passieren nicht in eisiger Kälte, sondern in feuchtem, windigem Wetter knapp über dem Gefrierpunkt. Hier erfährst du, wie du dich schützt, welche Fehler du vermeiden musst und welche Tricks selbst erfahrene Survival-Experten nutzen, um nicht auszukühlen.
2️⃣ Hypothermie verstehen: Der schleichende Tod

Hypothermie beginnt, wenn die Körperkerntemperatur unter 35°C fällt. Klingt harmlos? Ist es nicht. Dein Körper kämpft ums Überleben, doch du merkst es nicht sofort.
🔥 Phase 1: Der Trugschluss (Leicht (35–32°C)
Du zitterst, deine Finger sind steif, du kannst dein Messer nicht mehr präzise führen. Dein Körper gibt dir ein Warnsignal: Beweg dich oder wärme dich auf! Viele ignorieren es – der erste große Fehler.
🔥 Phase 2: Der mentale Nebel (Mittel (32–28°C)
Das Zittern hört auf, du fühlst dich plötzlich warm. Dein Verstand wird langsam, du triffst schlechte Entscheidungen, setzt dich vielleicht sogar hin, um „auszuruhen“. Hier wird es ernst.
🔥 Phase 3: Der Kontrollverlust (Schwer (<28°C)
Verwirrung, Desorientierung, schließlich Bewusstlosigkeit. Ohne Hilfe wird der Körper immer weiter auskühlen – und irgendwann gibt er auf.
3️⃣ Drei fatale Fehler, die du im Winter vermeiden musst

1. Nass werden und es ignorieren
Schweiß, Regen, Schnee – alles kühlt dich aus. Sobald deine Kleidung feucht wird, wechsle sie so schnell wie möglich.
2. Hunger unterschätzen
Ohne Kalorien friert dein Körper schneller. Im Winter ist das doppelte an Nahrung oft notwendig.
3. Sitzen oder Stehen ohne Isolierung
Direkter Bodenkontakt entzieht dir enorm schnell Wärme. Eine einfache Schicht aus Fichtenzweigen oder eine Isomatte kann den Unterschied machen.
4️⃣ Drei Outdoor-Tricks, um deine Körpertemperatur zu halten

Outdoor-Trick Nummer 1: „Layering“ richtig gemacht
Jeder redet vom Zwiebelprinzip, aber viele setzen es falsch um. Der Schlüssel liegt nicht nur in den Schichten, sondern auch in den richtigen Materialien!
✅ So sieht das perfekte Winter-Layering aus:
1️⃣ Basisschicht (Feuchtigkeitsableitung)
- Ziel: Schweiß von der Haut wegleiten.
- Material: Merinowolle oder synthetische Funktionsunterwäsche (Polyester oder Polypropylen).
- Beispiel: Merino-Langarmshirt oder ein synthetisches Shirt.
2️⃣ Isolationsschicht (Wärmespeicherung)
- Ziel: Körperwärme einschließen.
- Material: Fleece, Daune oder synthetische Isolation.
- Beispiel: Ein Fleece-Pullover oder eine leichte Daunenjacke.
3️⃣ Außenschicht (Wetter- und Windschutz)
- Ziel: Wind und Feuchtigkeit abblocken.
- Material: Hardshell-Jacke oder Softshell, je nach Wetterlage.
- Beispiel: Eine Gore-Tex-Hardshell oder eine winddichte Softshell für trockenes Wetter.
🔥 Extra-Tipps:
- Trage nie Baumwolle/Jeans – sie speichern Feuchtigkeit und kühlen aus!
- Halte deine Füße warm: Wollsocken + isolierte Schuhe sind Pflicht.
- Schütze deinen Kopf! 30 % der Körperwärme gehen über den Kopf verloren – eine Merino-Mütze oder Balaclava ist Gold wert.
„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“ – Skandinavisches Sprichwort
Outdoor-Trick Nummer 2: „Kalorien = Wärme“
Dein Körper ist im Winter eine Wärmekraftmaschine – aber ohne die richtige „Brennstoffzufuhr“ läuft er auf Sparflamme und kühlt aus. Essen ist also mehr als nur Energie – es ist Überleben!
✅ Das solltest du essen:
- Fett & Eiweiß sind besser als Kohlenhydrate, weil sie langsamer verdaut werden und somit länger Wärme liefern.
- Gute Beispiele:
- Morgens: Haferflocken mit Nüssen und etwas Honig.
- Mittags: Harte Wurst (z. B. Salami) mit Käse und Nüssen.
- Abends: Speck oder Trockenfleisch mit Nüssen.
🔥 Extra-Tipp: Iss direkt vor dem Schlafengehen, denn dein Körper wird so die ganze Nacht über Wärme erzeugen, während er die Nahrung verdaut.
❌ Vermeide leere Kalorien! Zuckerreiche Snacks (z. B. Schokoriegel) geben zwar kurzzeitig Energie, aber sorgen nicht für eine langfristige Wärmeregulierung.
Outdoor-Trick Nummer 3: „Hot Rocks“ – Die natürliche Heizung
Feuer ist dein bester Freund im Winter – aber es wärmt nur so lange, wie es brennt. Eine clevere Möglichkeit, die gespeicherte Wärme über Stunden zu nutzen, ist die Technik der „Hot Rocks“.
✅ So geht’s:
- Wähle mittelgroße, trockene Steine (keine Flusskiesel, da diese durch eingeschlossene Feuchtigkeit platzen können!).
- Platziere sie am Rand deines Feuers und lasse sie sich langsam aufheizen.
- Wickele die heißen Steine in ein Tuch oder eine Socke, um direkten Hautkontakt zu vermeiden.
- Lege sie in deinen Schlafsack oder in die Nähe deiner Körpermitte (z. B. unter die Jacke im Bauchbereich).
🔥 Extra-Tipp: Wenn du die Steine vor dem Einschlafen in eine Metallflasche mit heißem Wasser tauschst, kannst du sie noch effizienter nutzen. Eine Edelstahlflasche (z. B. von Nalgene oder Klean Kanteen) hält die Wärme oft über mehrere Stunden!
5️⃣ Erste Hilfe bei Hypothermie: Was tun, wenn es passiert?

Hypothermie ist eine schleichende, aber gefährliche Bedrohung – und wenn sie einsetzt, zählt jede Sekunde. Je länger eine Person unterkühlt bleibt, desto schwerwiegender sind die Folgen. In extremen Fällen kann es zum Organversagen oder sogar zum Tod führen. Deshalb ist es entscheidend, die richtigen Sofortmaßnahmen zu kennen und anzuwenden.
🚨 Die richtigen Schritte, um eine unterkühlte Person zu retten.
Wenn du vermutest, dass jemand unterkühlt ist, musst du ruhig, aber gezielt handeln. Hier sind die wichtigsten Maßnahmen:
1️⃣ Sofort aus der Kälte bringen
Falls möglich, bringe die betroffene Person in einen geschützten Bereich – z. B. in ein Zelt, eine Hütte oder eine windgeschützte Stelle. Wenn kein Unterschlupf vorhanden ist, baue schnell einen Schutz mit einem Tarp, Ästen oder einer Schneehöhle.
2️⃣ Nasse Kleidung entfernen & isolieren
Nasse Kleidung entzieht dem Körper extrem viel Wärme!
✅ Falls die Person bei Bewusstsein ist: Ersetze die nassen Sachen durch trockene, warme Kleidung oder eine Rettungsdecke.
🚨 Falls die Person stark unterkühlt und verwirrt ist: Ziehe sie nur um, wenn es ohne große Bewegung möglich ist (siehe „Warum langsames Erwärmen entscheidend ist“).
3️⃣ Wärme zuführen – aber richtig!
- Heiße Getränke? Nur, wenn die Person wach ist! (Tee, Brühe oder warmes Wasser – kein Alkohol oder Kaffee!)
- Passive Wärmezufuhr: Eingewickelt in eine Rettungsdecke oder mit Hot Rocks (heiße Steine in Stoff gewickelt) im Schlafsack.
- Körperkontakt kann helfen: Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, kann eine zweite Person mit trockener Kleidung die Unterkühlte durch Körperwärme stabilisieren.
🔥 Warum langsames Erwärmen entscheidend ist
Viele denken, je schneller jemand aufgewärmt wird, desto besser – doch genau das kann lebensgefährlich sein!
💀 Warum?
➡ Wenn der Körper zu schnell aufgewärmt wird (z. B. durch heißes Wasser oder zu direkte Hitze), kann es zu einem gefährlichen Blutdruckabfall kommen. Das kalte Blut aus den äußeren Gliedmaßen strömt schlagartig zurück zum Herz und kann zu Kammerflimmern oder Herzversagen führen!
✅ So machst du es richtig:
Zuerst den Körperkern wärmen! Hände und Füße sollten zuletzt erwärmt werden, um einen Schock zu vermeiden.
Wärmezufuhr langsam & kontrolliert erhöhen.
Keine direkte Hitzequellen auf die Haut! Also kein heißes Wasser, keine Heizkissen direkt auf die Brust.
🚑 Wann du dringend medizinische Hilfe brauchst
Nicht jede Hypothermie kannst du selbst behandeln. Es gibt klare Anzeichen, bei denen du sofort professionelle Hilfe rufen musst:
🚨 Alarmzeichen für schwere Hypothermie:
❌ Kein Zittern mehr (Zittern stoppt ab ca. 30°C Körpertemperatur – extrem gefährlich!)
❌ Verwirrtheit, Orientierungslosigkeit, langsame oder undeutliche Sprache
❌ Blasse, kalte Haut mit „wachsartigem“ Aussehen
❌ Sehr langsamer, schwacher oder unregelmäßiger Puls
❌ Bewusstlosigkeit
💡 Wichtiger Tipp: Selbst wenn jemand scheinbar nicht mehr atmet oder keine Bewegung zeigt, bedeutet das nicht automatisch, dass er tot ist! Der Körper kann bei extremer Kälte in einen metabolischen Winterschlaf fallen. Rufe IMMER den Notruf (112) und versuche, die Person behutsam zu stabilisieren.
✅ Fazit: Schnelles Handeln, aber mit Bedacht!
Hypothermie ist eine ernste Gefahr – doch mit dem richtigen Wissen kannst du Leben retten. Merke dir die goldenen Regeln:
✔ Schütze die Person vor weiterer Auskühlung
✔ Langsame, kontrollierte Erwärmung – kein Schock für den Körper
✔ Notruf wählen, wenn die Symptome schwerwiegend sind
6️⃣ Fazit: Vorbereitung ist alles!

Winter-Bushcraft ist eine der größten Herausforderungen für Outdoor-Enthusiasten. Die Kälte, die Feuchtigkeit und die begrenzten Ressourcen können aus einem einfachen Ausflug schnell einen Überlebenskampf machen. Doch wer sich richtig vorbereitet, kann die Natur auch bei Minusgraden sicher genießen – und daraus wertvolle Erfahrungen für künftige Abenteuer mitnehmen.
🧠 Schütze dich mit Wissen – nicht nur mit Ausrüstung
Ein hochwertiger Schlafsack, eine gute Jacke und ein Feuerstarter sind wertvolle Werkzeuge, aber sie nützen nichts, wenn du nicht weißt, wie du sie richtig einsetzt.
Wichtige Prinzipien für sicheres Winter-Bushcrafting:
✅ Erkenne die ersten Anzeichen von Hypothermie – und handle sofort, bevor es kritisch wird.
✅ Bleib trocken! Nässe ist dein schlimmster Feind – schütze dich durch die richtigen Materialien und Techniken.
✅ Feuer ist Leben – beherrsche mindestens drei verschiedene Methoden, um es zuverlässig zu entfachen.
✅ Plane deine Energiezufuhr – iss regelmäßig und ausreichend, um warm zu bleiben.
✅ Nutze die Natur zu deinem Vorteil – baue einen Schneewall als Windschutz oder grabe eine Schneehöhle für extreme Kälte.
📌 Erinnerung: Deine mentale Stärke ist genauso wichtig wie deine Ausrüstung. Wenn du vorbereitet bist, bleibst du ruhig – und das kann in einer Notlage den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen.
⚠️ Die goldene Regel für sicheres Winter-Bushcrafting
🔥 Vermeide unnötige Risiken und plane IMMER voraus!
Viele Notfälle entstehen nicht durch extreme Wetterbedingungen, sondern durch schlechte Vorbereitung und Selbstüberschätzung. Bushcraft ist kein Ego-Trip, sondern eine Fähigkeit, die mit Erfahrung wächst.
💡 Merke dir die 3 wichtigsten Fragen vor jedem Winter-Abenteuer:
1️⃣ Bin ich für die schlimmsten Bedingungen gerüstet? (z. B. plötzlicher Schneesturm, nasse Kleidung, Ausfall des Feuerstarters)
2️⃣ Habe ich einen Plan B, falls etwas schiefgeht? (Notunterkunft, zusätzliche Wärmequelle, Kommunikationsmöglichkeit)
3️⃣ Kennt jemand meine Route und meine Rückkehrzeit? (Falls du nicht zurückkommst, kann Hilfe organisiert werden!)
„Survival ist kein Kampf gegen die Natur – es ist das Wissen, wie man sich mit ihr arrangiert.“ – Mors Kochanski, legendärer Bushcraft-Experte
🚀 Wie du deine Fähigkeiten weiter verbessern kannst
Bushcraft ist eine lebenslange Lernreise. Jedes Mal, wenn du draußen bist, sammelst du neue Erkenntnisse, machst Fehler und wirst besser. Doch es gibt Wege, deinen Fortschritt zu beschleunigen:
✅ Übe regelmäßig unter kontrollierten Bedingungen:
- Baue ein Lager bei Kälte in deinem Garten oder nahegelegenen Waldgebiet.
- Teste dein Equipment BEVOR du es wirklich brauchst.
- Trainiere, Feuer bei Regen oder Schnee zu machen.
✅ Lies Bücher & lerne von Experten:
- 📖 „Bushcraft 101“ – Dave Canterbury
- 📖 „Survival and Bushcraft“ – Mors Kochanski
- 📖 „SAS Survival Handbook“ – John Wiseman
✅ Schließe dich einer Community an:
- Nimm an Bushcraft-Treffen teil und tausche Erfahrungen aus.
- Lerne von erfahrenen Outdoor-Enthusiasten durch Kurse:
hier findest du unser komplettes Angebot!
✅ Teste deine Grenzen – aber mit Bedacht!
Steigere dich langsam und analysiere jedes Mal, was du verbessern kannst.
Versuche eine Übernachtung im Winter nur mit Basis-Ausrüstung.
Erlerne neue Fähigkeiten, wie das Bauen eines Schneeshelters oder das Schmelzen von Schnee zu Trinkwasser.
📌 Fazit: Wissen + Ausrüstung + Erfahrung = Sicherheit
Winter-Bushcraft ist eine faszinierende, aber auch herausfordernde Erfahrung. Wer vorbereitet ist, kann die eiskalte Natur in vollen Zügen genießen – ohne sich unnötig in Gefahr zu bringen.
✅ Rüste dich klug aus, aber setze vor allem auf Wissen.
✅ Trainiere regelmäßig und verbessere deine Fähigkeiten.
✅ Handle mit Verstand – die Natur verzeiht keine Fehler.
Mit diesem Wissen bist du bereit für dein nächstes Winter-Abenteuer! ❄🔥🌲
🎒 Bonus-Tipp: Checkliste für deine nächste Wintertour!

Egal, ob du nur eine Tageswanderung machst oder mehrere Nächte draußen verbringst – Winter-Bushcraft verlangt besondere Vorbereitung. Bei Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt kann die richtige Ausrüstung über Leben und Tod entscheiden. Hier ist deine ultimative Checkliste, um sicher und warm zu bleiben!
Kleidung: Layering-System für maximale Wärme
✅ Basisschicht (Schweißableitung)
- Merino-Unterwäsche (Langarm + lange Unterhose)
- Dünne, atmungsaktive Socken (Merino oder Synthetik)
✅ Isolationsschicht (Wärmespeicherung)
- Fleece- oder Wollpullover
- Isolierte Daunen- oder Kunstfaserjacke
- Dicke Wollsocken für zusätzliche Wärme
✅ Außenschicht (Wind- & Nässeschutz)
- Hardshell-Jacke (Gore-Tex oder Softshell für Trockenwetter)
- Winterwanderhose mit wasserabweisender Schicht
- Gamaschen (Schutz vor Schnee in den Schuhen!)
✅ Kopf, Hände & Füße schützen!
Warme, wasserfeste Winterstiefel
Merino-Mütze oder Balaclava (wärmt Kopf und Hals gleichzeitig)
Dünne Innenhandschuhe + dicke Outdoor-Handschuhe (z. B. Fleece + Leder)
Survival-Kit (Winter-Edition)
- Feuerstahl & wasserfeste Streichhölzer
- Kleine Notfall-Kerze (Wärmequelle im Shelter)
- Mini-Säge oder Bushcraft-Messer
- Paracord (Shelter-Bau, Schneeschuhe improvisieren, etc.)
- Signalmittel (Pfeife & Spiegel für Notfälle)
- Kompass & Karte (GPS kann ausfallen!)
Erste-Hilfe-Set (angepasst für den Winter)
- Rettungsdecke aus Mylar (Wärmeschutz & Notzelt!)
- Handwärmer oder chemische Wärmepads (Sofortige Wärmequelle)
- Hautschutzcreme gegen Kälte & ErfrierungenBlasenpflaster (nichts ist schlimmer als offene Wunden bei Kälte!)
- Grundlegende Medikamente (Schmerzmittel, Wunddesinfektion, Antiallergikum)
Feuerstarter-Set:
- Mindestens 2 unabhängige Methoden: Feuerstahl + wasserdichte Streichhölzer
- Trockener Zunder (z. B. Birkenrinde oder mit Vaseline getränkte Wattepads)
- Kleine Dose mit Wachs oder Esbit-Würfeln als Notbrennstoff
Zusätzliche Wärmequellen:
- Hot Rocks – Heiße Steine für die Nacht (siehe Tipps oben!)
- Edelstahlflasche für heißes Wasser (zusätzlich als Wärmepack nutzbar!)
Energiehaltige Nahrung
- Nüsse, Trockenfleisch, Käse, Speck & dunkle Schokolade (langanhaltende Kalorien!)
- Fertig-Suppen oder Trekking-Mahlzeiten
- Haferflocken mit Honig für schnelle Morgenenergie
Kochen & Trinken
- Isolierter Trinkbecher/Thermosflasche (heiße Getränke = mehr Wärme!)
- Leichter Gaskocher mit Winterkartusche (normaler Gasbrenner funktioniert nicht bei Kälte!)
- oder Busch-Box, die mit Holz aus dem Wald befeuert wird
- Eine kleine Kanne oder Flasche mit Wasser, um Schnee zu schmelzen oder heißen Tee zu kochen
Schlaf-Setup:
- 4-Jahreszeiten-Schlafsack (Komfortbereich -10°C oder besser!)
- Isolierte Isomatte (mindestens R-Wert 4, besser 5+)
- Biwaksack oder kleines Tarp als Windschutz
Shelter & Isolation:
- Notfall-Zelt oder Tarp
- Schneeschaufel (zum Freimachen von Schlafplatz oder Schneeschutzwand bauen)
- Zweige oder trockene Blätter als Bodenisolierung unter Isomatte!
Mit dieser Checkliste bist du bestens gerüstet, um selbst in eiskalten Nächten sicher und warm zu bleiben. Denk daran: Im Winter ist das Risiko für Unterkühlung und Erfrierungen hoch – aber mit der richtigen Ausrüstung und Vorbereitung kannst du die Kälte nicht nur überleben, sondern genießen!
2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort
Wow Fabio, toll! Ich bin begeistert vom Newsletter, den tollen Tipps und die Präsentation der Angebote. Gefällt mir richtig gut! Vielen Dank fürs teilhaben lassen.
Liebe Grüße
Peggy
Au Peggy!
Vielen Dank für dein positives Feedback!
Gibt es ein bestimmtes Thema, über das du gerne mehr erfahren würdest?
Wilde Grüße,
Fabio